Erbrecht, Familienrecht

Die Immobilie in der Scheidung: Behalten, Verkaufen oder Realteilung?
Das gemeinsame Eigenheim ist für viele Ehepaare nicht nur der Mittelpunkt des familiären Lebens, sondern auch der mit Abstand wertvollste Vermögenswert. In Deutschland liegt die Wohneigentumsquote bei Familien mit Kindern bei über 50 %; im Rahmen einer Trennung entfällt der Großteil des auseinanderzusetzenden Nettovermögens regelmäßig auf das gebundene Immobilieneigentum.[1] So emotional aufgeladen der Erwerb oder ... Weiterlesen

Das Spannungsfeld zwischen Gesellschaftsvertrag und Testament: Warum die GmbH-Satzung oft den Ausschlag gibt
Die sorgfältige, lebzeitige Nachfolgeplanung gehört zu den Kernaufgaben jedes Unternehmers. In der Praxis kollidieren jedoch häufig ein notarielles Testament und der Gesellschaftsvertrag (Satzung) der GmbH. Ohne Abstimmung drohen nach dem Erbfall blockierte Beschlussfassungen, Streit in der Gesellschafterrunde und erhebliche Wertverluste. I. Gesamtrechtsnachfolge und Vererbbarkeit von GmbH-Anteilen Erbrechtlich gilt die Universalsukzession (§ 1922 Abs. 1 BGB): ... Weiterlesen

Vorweggenommene Erbfolge bei Immobilieninvestments: Nießbrauch und der Beginn der 10-Jahres-Frist
Immobilien sind oft das Fundament langfristiger Vermögensplanung. Um Freibeträge auszuschöpfen und Vermögen frühzeitig zu sichern, werden Mehrfamilienhäuser oder Anlageobjekte häufig zu Lebzeiten übertragen. Regelmäßig wird dabei ein lebenslanger Nießbrauch vorbehalten, um Kontrolle und Erträge zu behalten. Im Pflichtteilsrecht birgt das erhebliche Risiken, die ohne präzise Gestaltung den gewünschten Schutz vereiteln können. I. Pflichtteilsergänzung und Abschmelzmodell ... Weiterlesen
